fuenf-zoll-eisenbahn


5Zoll, 1:8  (127mm Spurweite)

1. Eigene Fahrzeuge

2. Modellbaupark Auenhain

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1. Eigene Fahrzeuge

Im Juni 2005 begann der Bau in der für mich neuen Spurgröße 127 mm = 5Zoll. Da ich ein großer Harzbahnfan bin, kamen nur Fahrzeuge von dort in Betracht. Dampflokomotiven fielen auch schon weg, sodaß die Wahl zwischen T1, T3, Kö, 199 003 oder Harzkamel bestand. Nach den jetzigen Erfahrungen wäre ein Harzkamel, durch den V 100 Aufbau,. leichter zu realisieren gewesen. Dafür (V 100 ost) gibt es jetzt einige Mitstreiter. Der T1 ist nicht zum Sitzen geeignet, einen Wagen hatte er nie. Eine Kö, hat fast jeder. Für die 199 003 hatte ich zu wenige Fotos. Also blieb nur der T3 der NWE, allerdings in der Farbgebung DR übrig. Da ich aber darauf auch nicht sitzen wollte, sondern ihn fahren sehen will, ist zeitgleich der Packwagen 904 101(ex. Eisfeld) entstanden.

Anbei einige Fotos vom Bau des VT 03 NWE und des 904 101.

T3 der NWE

 

Drehgestelle, Scootermotor 200 Watt

 

Wagenkasten, Probeheftung und grundiert

 

Innenverkleidung aus Sperrholz und Dachaufbau (Leisten und Sperrholz 5mm)

  

Erste Gehversuche im Juni 2006 sammt Wagen                 Lüfterlamellen, welche nach der 3. Variante entstanden

 

Nachdem der VT im Juli 2006 seine Bewährungsprobe bestanden hat müssen "nur" noch Kleinigkeiten hergestellt werden und eine Lackierung im Farbkleid der DR ist auch noch fällig.

 

Nochmals in Auenhain, aber diesmal eine "persönliche" Fahrt

 

 

Und nun ist er lackiert. Hellelfenbein, dann rot und zum Schluß auch noch die zwei schwarzen Streifen lackiert. Die zwei weißen Zierstreifen sind allerdings als Folie geklebt. Hier die Stirnseite nach Anbau der Zurüstteile und die Ladetür mit Kühlluftfenster. Auch das Dach hat funktionierende Dachlüfter, Kuckuckslüfter und die Stirnlampen bekommen. Nur bei der Beschriftung ist es beim DR und der VT-Nummer 187 025 geblieben, da dies die kleinste machbare Schriftfolie vom Coppyshop ist. Ein Internetangebot ist zwar von der Qualität bis in's kleinste vom Feinsten, aber scheu ich doch, für A5 die 50 Euronen zu berappen.

 

Als gestern Eduard Hempel in den Lokschuppen kam, um den 187 025 für die Nachmittagsfahrt aufzurüsten, bemerkte er mit Freude, daß er mit neuem Anstrich aus dem RAW gekommen war. Ursprüngliches Ziel war die jetzige Lackierung der NWE. Aber die Mitarbeiter des RAW, und Freunde des VT haben ihm ein Farbkleid gesponsert, wie der VT es von 1940 an, über die Zeit ab 1965 als Hilfsgerätewagen, bis zur Aufarbeitung 1990 getragen hat.
Nach der Einsicht in's Bordbuch wird er alle Btriebsstoffe prüfen. Bei der Prüfung der Signal- und Lichteinrichtungen fällt ihm doch am vorderen Führerstand die defekte obere Stirnbeleuchtung auf. Das auswechseln der Glühbirne erfordert zwar doch akrobatische Verrenkungen, aber im Endeffekt eine gelungene Maßnahme. Anschließend steht die Untersuchung unter dem VT,aus dem Kanal heraus, an. Nach der Prüfung der Sandstreueinrichtung, der Bremsanlage(incl. Bremsprüfung), aller mechanischen Teile und des wichtigen Hammerschlages an die Radreifen steht der Fahrt nun nichts mehr im Wege.




Eduard holt sich noch den Fahrplan und die neue La aus der Lokleitung und bietet sich dem Betriebsdienst mit Zugnummer pünktlich an.



Da sich Eduard, wie bei der Eisenbahn früher üblich, sich doch 5 Minuten früher "rausgemeldet" hat, darf er nun nach dem Befahren der Drehscheibe( incl. Pack/Versorgungswagen 904 101) noch einige Minuten auf Nebengleisen warten, bis sein Sonderzug einläuft. Nachden Eduard mit diesem Zug im nahem Nadelwald verschwindet, endet auch mein erfolgreicher Ausflug in den Harz.



Somit ist der VT , außer den Einbau von größeren Akkus und einer Nessler-Steuerung, fahrtauglich. Demzufolge enden auch meine Beiträge hier, bis auf Berichte nach Einbau der Steuerung. Dies wird aber bestimmt später werden.
Ich hoffe, manchen Neueinsteiger (bin selbst einer) oder anderen, Anregungen zum Bau von Fahrzeugen in dieser Baugröße gegeben zu haben. Die Kosten des VT liegen bei 364 Euronen, und gliedern sich wie folgt:
97 Euro Blech,Profile,Schrauben, Holz
19 Euro Farbe
149 Euro Steuerung
100 Euro Akkus(2x25Ah Bleigel)

Ist doch bei dem Ergebnis auch preiswert?

S' ist zwar kein Nadelwald, aber nun fährt er mit HL1 (und abzeigender Weiche) davon.
Allzeit gute Fahrt!

 

Nach dem Schneepflug war er der Erste

 

 

904 101 aus dem Harz, aber ex Eisfeld

 

 

Wagenkasten aus MDF-Platten und 26m Leisten beklebt.        Lackiert

 

Erste Fahrten mit "geborgten" Drehgestellen                             Drehgestellbau 12-2006

 

Federschmiede                                                                                 

Die komplette Bauanleitung ist unter:

http://www.dampfbahner.net/wbb2/thread.php?threadid=1009&sid=&hilight=VT+03+NWE

http://www.dampfbahner.net/wbb2/thread.php?threadid=1148&sid=&hilight=VT+03+NWE

zu finden.

 

Für einen anderen Betreiber entstanden 2007 zwei Sachsenwagenoberteile, von denen ich hier ein par Fotos zeigen möchte.

GG-Wagen

Wagenkasten aus MDF-Platten

Holzleisten aufgeklebt

  Wagenkasten fertig

  Tür aus Leisten

Aluprofile vernietet

gestrichen

Tür angebaut

 Wagenkasten fertig.

 

OO-Wagen

Rahmen T-Profil, Boden geritztes Sperrholz

Aluprofile als Rungen

Seitenwände aus geritztem Sperrholz

 

Seitenwände eingepasst

Wagen gefärbt

Tür zum öffnen

auch diese fertig

Eckbeschlag

Wagen vor der Endabnahme

Und hier der Wagen bei uns in Auenhain zur Übergabe an den zukünftigen Betreiber. Die Drehgestelle bleiben aber da.

 

 

 

 

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2. Modellbaupark Auenhain

http://www.modellbaupark.de/

 

 

Bahnsteig 1+2

 

Zehn(!)-ständiger Lokschuppen mit 4 Meter Drehscheibe

 

So unterschiedlich können Fahrzeuge ausfallen, aber der Maßstab selbst stimmt !

 

Bau des Wasserturms 2006

 

Und wer jetzt nur an die Eisenbahn denkt . . . . . . . . . . . . . . .

 

Das Andampfen 2007

 

 

 

Endlich Winter !

Nachdem es in den letzten Tagen doch etwas arg viel geschneit hat, haben sich zwar die Wintersportbedingungen hier verbessert, aber für die hießige Bahn ist es doch eine große Belastung. Seit gestern scheint wieder die Sonne aber die über 1 Meter Schneehöhe will erstmal bewältigt sein. Selbst in der Schustergasse und im Bäckerweg legte der hohe Schnee alles lahm.

  
Loth Bruno und seine Werkstattschicht haben seit heute früh alle Kräfte eingesetzt um wenigstens einen Notfahrplan zu bieten. Nachdem schon mühsamen Beräumen der Schuppengleise war die Drehscheibengrube dran. Eine wirklich schweißtreibende Arbeit. Aber Lilo aus der Kantine hat für alle Helfer Kaffee gekocht und bei Fertigstellung lockten schon ein großer Topf voll praller Bockwürste. Viel Freude herrschte dann schon beim Öffnen der ersten 2 Schuppentore. Ahnen die Fahrzeuge schon was auf sie zukam? Als erstes lugte die 107er raus. Der Schiffsdiesel ist eben ein zuverlässiges Produkt. Danach war aber auch schon der T3 samt Packwagen bereit über die Drehscheibe zu fahren und in Betrieb zu gehen. Leise schwabbernd ziehen die Dampfschwaden duch den Schuppen und künden vom Einsatz der Dampfer. Nur ist die Aufrüstzeit eben erheblich länger. Und somit wird der Triebwagen erstmal auf einem Strahlengleis abgestellt. Man weiß ja nie wie man ihn noch im Bw brauchen könnte.

  

Als Dritte im Bunde ist auch die T3 befeuert worden, und nach einiger Zeit haben wir die Strecke mit ihr beräumen wollen. Aber lange Gesichter hinterm Schuppen. Der Schneefpflug ist weg! Umgesetzt nach Sinsheim stand er uns nicht mehr zur Verfügung. Nun machte sich doch bei vielen Ärger breit. Den ganzen Sommer war er auf der Strecke zu finden und wenn man ihn mal braucht isser weg. Wir suchten uns einen anderen Schneepflug und damit ward die Strecke "pflugs" beräumt. Nun konnte auch der VT in die Spur gehen, oder besser gesagt welche machen, und den Gipfel stürmen.

                                                                                                                       


 

In der Zwischenzeit kamen immer mehr Dampfschwaden aus dem Schuppen, daß die V 15 fast nießen mußte.

Viele von uns bangten, ob denn auch der Bekohlungskran benutzbar ist, denn dieser ist doch ein wichtiges Arbeitsmittel. Aber allen Temperaturen zum Trotze: Er bewegte sich! Und somit konnten alle Kohlenkästen gefüllt werden um mit genügend bar in den Zugdienst zu starten.

 

Allerdings gab es doch dann erhebliche Probleme zwischen B.- und G.-Stadt. Der Ersatzschneepflug hatte eben doch nicht exakt beräumt. War's ein sächsischer Schmalspur-Schneepflug ? Zu ändern war es eh nicht mehr. Also mit Volldampf durch. Nur auf den Nebenstrecken war die 118 allein mit den Schneemassen. Aber für die Dicke hieß es Fahrstufe 6 und durch.

Und somit hat unsere Eisenbahn wieder, allen Unwettern zum Trotz, pünktlich und zuverlässig ihren Dienst versehen. Erschöpft rückten am späten Abend die Personale im Bw ein. Die Tfz untersuchen, abrüsten und dann kann auch Eduard Hempel seine Wegtasche nehmen und zu seiner Guten nach Hause traben. Viel wird er zu erzählen haben vom Tag aber zufrieden ist er trotzdem

wie auch ich

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